Schallzahnbürsten

Zu einem schönen, strahlenden Lächeln gehören gesunde Zähne. Und um die zu erhalten, sollten wir mindestens zwei Mal am Tag mit einer Schallzahnbürste die Zähne putzen. Für die meisten Deutschen gehört das Zähneputzen zur täglichen Körperhygiene.

Dennoch sind hierzulande schlechte Zähne, Karies und Parodontitis (bakterielle Entzündungen, die im Zahnfleisch entstehen) sehr verbreitet. Ein Grund hierfür ist oftmals das falsche Putzen. Das richtige Reinigen der Zähne hängt nicht nur mit der Technik zusammen, sondern auch mit der verwendeten Zahnbürste.

Mit einer Schallzahnbürste kannst du nichts mehr falsch machen. Die hohe Frequenz ihrer Schwingungen sorgt für eine sehr gründliche und schonende Reinigung.
Doch was sind Schallzahnbürsten? Wie sie funktionieren und wie du die richtige Kaufentscheidung treffen kannst, erkläre ich dir in den folgenden Zeilen.

Was ist eine Schallzahnbürste und wie funktioniert sie?

Die Schallzahnbürste ist eine Weiterentwicklung der klassischen elektrischen Zahnbürste. Die herkömmliche elektrische Zahnbürste hat sogenannte „oszillierend-rotierende“ Bürsten und reinigt die Zähne mechanisch, indem sie im Halbkreis hin- und herschwingt.

Bei einer Schallzahnbürste überträgt ein Schallerzeuger Schwingungen auf den Bürstenkopf. Diese Schwingungen erledigen die Zahnreinigung. Eine Schallzahnbürste hat in der Regel eine Bewegungsfrequenz zwischen 30.000 und 40.000 Schwingungen pro Minute. Zusätzlich zur Schwingungsfrequenz ist auch die Schwingungsauslenkung (Amplitude) wichtig. Sie bewegt sich zwischen drei und vier Millimetern. ( Schallzahnbürste vs Ultraschall Zahnbürste )

Was sind die Vorteile einer Schallzahnbürste?

 

Eine Schallzahnbürste reinigt die Zähne sehr effektiv und befreit sie von Zahnbelag und Bakterien. Da kein hoher Druck auf die Zähne ausgeübt werden muss, verringert sich die Gefahr, den Zahnschmelz zu verletzten im Vergleich zu herkömmlichen Handzahnbürsten um ein Vielfaches. Elektrisch betrieben Zahnbürsten mit Schalltechnologie reinigen also schonend und verletzen auch das Zahnfleisch nicht.

Ebenfalls ein Vorteil: Die manchmal mühsame Putztechnik ist passé. Es reicht, mit dem Bürstenkopf an den Zähnen entlang zu gleiten.
Da die Putzbewegungen nicht exakt ausgeführt werden müssen, eignet sich eine Schallzahnbürste vor allem auch für Kinder oder Menschen mit einem Handicap.

Durch die hohe Schwingungsfrequenz wird das Gemisch aus Zahnpasta und Speichel mit hohem Druck in die Zahnzwischenräume gepresst, sodass auch diese effektiv gereinigt werden.
Fazit: Im Vergleich zu Handzahnbürsten, aber auch herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten reinigen elektrisch betrieben Zahnbürsten mit Schalltechnologie die Zähne mitsamt der Zahnzwischenräume wesentlich gründlicher. Auch für Menschen mit Zahnersatz, auch Implantaten, sind Schallzahnbürsten geeignet. Und nicht zuletzt lassen sie sich einfach bedienen.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Da es inzwischen sehr viele Modelle auf dem Markt gibt, hier die wichtigsten Kriterien, auf die du beim Kauf einer Schallzahnbürste achten solltest:

  • Die Zahl der Schwingungen pro Minute: Im Durchschnitt liegen diese bei 30.000 bis 40.000 Vibrationen in Minute.
  • Die Laufzeit des Akkus: Die meisten Geräte haben eine Akku-Laufzeit von etwa einer Woche. Es gibt auch batteriebetrieben Modelle, diese gelten allerdings als leistungsschwächer.
  • Die Anzahl der Reinigungsprogramme: Viele Geräte haben nur einen Putzmodus. Teurere Modelle haben in der Regel mehr als ein Reinigungsprogramm.
  • Der Timer: Über einen Timer verfügen fast alle Modelle. Ein weiterer Pluspunkt ist jedoch ein 4-Quadranten-Timer, der daran erinnert, wann der Kieferbereich gewechselt werden muss.
  • Das Easy-Start-Programm: Für Menschen, die noch keine Schallzahnbürste benutzt haben, kann sich auch gut ein Modell mit Easy-Start-Programm eignen. Das Programm sorgt dafür, dass die Putzleistung während der ersten 14 Tage schonend gesteigert wird.
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